DAS MUSEUM IN DER WARTE -HALLE

museum in der warte-halle welchenhausen

wARTE-Halle WelchenhausenIn der Nähe des Dreiländerecks Belgien-Deutschland-Luxemburg
befindet sich das wahrscheinlich kleinste Kunst-Museum der Welt.

Seit der Eröffnung im August 2002 zeigt das Museum die Werke von Künstlerinnen und Künstlern der umliegenden Ländern. Die Einzelausstellungen wechseln vier- oder fünfmal pro Jahr: Malerei, Zeichnungen, Grafik, Kunstfotografie, Plastik etc.

In den Wintermonaten (Januar-April) widmet sich das Programm speziellen Themen zur Kultur und Geschichte des »ISLEK«. (ISLEK ist der Name der hiesigen Eifel-Ardennen-Region.)

Das Museum entstand aus einer Dorf-Initiative der Bewohner von Welchenhausen (35 Einwohner; Teil der Gemeinde Lützkampen).

In den sechs Jahren Seit Bestehen des Museums wurden bereits über dreißig Ausstellungen gezeigt. Das Museum ist ständig geöffnet, das heißt: rund um die Uhr.

 

Der Eintritt ist frei...

 

 

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wARTE-Halle Welchenhausendas haus der landschaft und geschichte stupbach

Ein weiteres Ausstellungsgebäude betreut der Museumsverein im zwei Kilometer entfernten deutsch-belgischen Ort Stupbach: Das HAUS DER LANDSCHAFT UND GESCHICHTE. Im ehemaligen Feuerwehrhaus werden wechselnde Dokumentationen über die Natur, Landschaft oder Geschichte der Region angeboten.


wARTE-Halle Welchenhausendie Kult-Our-Tal-Straße am DreilÄndereck B-D-L


Das MUSEUM wurde 2007 eingeladen, an den Kunstaktionen des KULTUR-HAUPTSTADT-JAHRES LUXEMBURG & GROSS-REGION teilzunehmen. Daraufhin wurden – entlang der OUR-Tal-Straße / open air – zwei große Ausstellungen gezeigt. Teile dieser  Kunst-Installationen sind dort geblieben und weiterhin zu sehen. Sie bilden den Grundstock der so genannten »Kult-OUR-Tal-Strasse« zwischen dem Museum Welchenhausen und dem Haus in Stupbach.

Die Aufstellung weiterer Kunstwerke ist in Planung…

wARTE-Halle WelchenhausenwARTE-Halle Welchenhausen

Kult-OUR-Tal-Museum

das museums-dorf  welchenhausen
im our-tal

 

eigenstÄndiger ortsteil der gemeinde lÜtzkampen / VErbands-gemeinde Arzfeld

 

Kreis Bitburg-PrÜm im bundesland Rheinland-Pfalz

 

Kult-OUR-Tal-Museum

ortswappen welchenhausen

 

 

 

das drei-lÄnder-eck luxemburg-belgien- deutschland liegt ganz in der NÄhe. Dort treffen der deutsch- luxem-burgische und der deutsch-belgische naturpark zusammen.

Kult-OUR-Tal-Museum

Kult-OUR-Tal-Museum

Kult-OUR-Tal-Museum

Kult-OUR-Tal-Museum

Kult-OUR-Tal-Museum

Kult-OUR-Tal-Museum

Kult-OUR-Tal-Museum

Welchenhausen zählt derzeit 35 Bewohner. Wie die beiden (noch kleineren) Nachbardörfern OBERHAUSEN und Stupbach/Stoubach liegt es im landschaftlich idyllischen Tal der OUR, die hier die Grenze zu Ost-Belgien bildet. Das Drei-Länder-Eck Luxemburg-Belgien-Deutschland ist knapp drei Kilometer entfernt. Dort befindet sich das bekannte EUROPA-Denkmal.

Die Landschaft beiderseits des Flüsschens OUR wird ISLEK genannt. Der Islek gehört geologisch bereits zu den ARDENNEN. Im Umkreis von 20 bis 35 km liegen die attraktiven Reiseziele ST. VITH und SCHÖNBERG (B), CLERVEAUX und VIANDEN (L) sowie PRÜM, BLEIALF und SCHÖNECKEN in der Westeifel. Touristisch beliebteAn­ziehungspunkte in nächster Nähe sind OUREN, BURG REULAND und WEISWAMPACH.

Die Ortschaften an der OUR liegen auf 300-330 Meter über dem Meeres­spiegel, die Hochflächen auf circa 530-580 Meter. Die Täler, meist tief ein­geschnitten, öffnen sich nach Süden in Richtung Mosel. Das Hohe Venn (circa 50 km nördlich) besitzt die höchste Erhebung Belgiens. Am „Schwarzen Mann“ in der Schnee-Eifel (circa 30 km ent­fernt) gibt es immer noch gute Wintersportmöglichkeiten.

Weite Waldgebiete wechseln ab mit Feldern und Wiesen. Die dünn besiedelte Landschaft ist ein beliebtes Wander­gebiet. Die OUR zählt zu den wenigen Gewässern, in denen noch die empfindlichen Fluss-Perlmuscheln leben; ein Beweis für die intakte Ökologie und die außergewöhnliche Luft- und Wasserqualität.

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörten der ISLEK und die weiter umliegenden Gebiete zum Herzogtum Luxemburg. Davon zeugen vielerorts noch die romantischen Burgen und Burgruinen. Sogar WELCHENHAUSEN besaß im Mittelalter ein ortsansässiges Rittergeschlecht, die Herren von Welchenhausen. Mitglieder dieser Adelsfamilie stiegen zu hohen Amtsträgern der luxemburgischen Herzöge auf. Darüber sind zwar viele Urkunden erhalten; vom Stammschloss der Welchenhausener oder einer sagenhaften Burg(mit Geheimgängen und verborgenen Schatzkammern) ist freilichkein Stein mehr zu finden.

Allerdings zeigt der Altar der kleinen Welchenhausener CORNELIUS-Kirche (von 1686) ein kostbares Exemplar des Eifeler Barock. Dieser ist vor einiger Zeit mit finanzieller Hilfe der Dorfgemeinschaft aufwändig restauriert und in seinen Originalzustand versetzt worden.

Am Ende des Zweiten Weltkrieges fanden hier zwischen September 1944 und März 1945 drei schwere und verheerende Schlachten statt. Die Gegend hat sich davon längst wieder erholt. Doch lassen sich mit aufmerksamem Auge immer noch Bunker- und Frontlinien des so genannten WESTWALLS entdecken. In Grosskampenberg läuft die ehemalige Höckerlinie des „Westwalls“ mitten durch den Ort und wird durch Informationstafeln erklärt. Zahlreiche kleine und große Kriegs-Museen in Luxemburg und Belgien zeichnen den Verlauf der damaligen Kämpfe nach (z. B. im luxemburgischen DIEKIRCH und CLERVEAUX oder im belgischen BASTOGNE).

Heute treffen sich in unserer Gegend Besucher aus allen umliegenden Ländern, um hier die herrliche Landschaft zu genießen, als Angler, als Wanderer, als Gäste der vielen kleinen Hotels und Pensionen, deren Gastronomie exquisit ist, oder als Bewohner der privaten Ferien­häusern in den Dörfern und somit – kurzzeitig – auch als unsere Nachbarn und willkommene Mitbewohner. Wer zufällig (oder absichtlich!) seine Ferien- und Besuchstermine so wählt, dass gerade dann auch eine neue Ausstellung im Museum in der WARTE-HALLE eröffnet wird, ist ganz herzlich eingeladen mitzufeiern. Fröhliches Feiern und interessierte Gespräche anlässlich einer jeden Vernissage ziehen sich gewöhnlich bis spät in die Nacht hinein. Dafür sorgen das Eifeler Bier und der Luxemburger Wein, die Kunst und das gastfreundliche Miteinander.

Wer in ruhigeren Tagen hier vorbeischaut, dem empfehlen wir, die OUR-TAL-Straße zwischen STUPBACH und WELCHENHAUSEN entlang zu wandern, vom ARTE-HALLE-MUSEUM in Welchenhausen zum Mühlen-Ort STUPBACH, wo sich unser HAUS der LANDSCHAFT und GESCHICHTE befindet. Es gibt wenige Tal-Abschnitte an der OUR, die so reizvoll sind wie dieser hier.

Und irgendwo vielleicht hockt in den Fichten der Reiher oder er stakst durch die Uferwiesen; hoch in den Lüften kreisen die Bussarde und Milane; vielleicht vergoldet der blühende Ginster die Hänge (im Mai!) oder der Fingerhut blüht in lila-farbenen Kolonnen (Juli/August!).Wer Glück hat stößt auf die verborgenen Orchideen oder auf Eisvögel, die vom Ufersaumaus tauchen. In den Augustnächten prasseln hier die Sternschnuppen zuhauf hernieder; und natürlich gibt es einen Winter, so wie man ihn in den Städten kaum mehr kennt…Und an jedem Tag  ist unser Museum geöffnet, an 365 Tage im Jahr, 24 Stunden lang, und der Eintritt ist frei…

 

Kult-OUR-Tal-Museum

Haus der Landschaft und Geschichte

»DAS HAUS DER LANDSCHAFT UND GESCHICHTE« LÜTZKAMPEN-STUPBACH

…DIENT ALS RASTPLATZ FÜR REISENDE & WANDERER.
…BIETET INFORMATIONSMATERIAL DER VERKEHRS- & TOURISTIKBÜROS AUS DEN GEMEINDEN RUND UM DAS DREI-LÄNDER-ECK.
…ZEIGT IN SCHAUTAFELN & AUSSTELLUNGEN, DIE SEHENSWÜRDIGKEITEN & AUSFLUGSZIELE RUND UM DAS OUR-TAL & DEN »ISLEK«
…& ERLÄUTERT DIE BESONDERHEITEN DER NATUR & GESCHICHTE DER REGION.

BETREUT VOM MUSEUMSVEREIN

»MUSEUM WARTE-HALLE«

Das ehemalige Feuerwehrhaus in STUP­BACH wird von uns seit  Ende 2004 mit betreut als „Das HAUS der LANDSCHAFT und GESCHICHTE“.  2005 wurde dort z.B.die Geschichtsausstellung „Krieg im Islek 1944/45“ gezeigt. Dort finden Besucher des Our-Tals Informationsmaterial und Dokumentationen zur Regionalgeschichte und zu besonders interessanten Aspekten der Natur und Lebensweise der Our-Tal-Gegend. Außerdem  finden die Wanderer und Reisenden dort Dokumentationen zur FLORA & FAUNA des OUR-Tals sowie zur KULTUR- & REGIONALGESCHICHTE & Informationsmaterial der Verkehrsvereine der drei Länder. Es stellt den zweiten „Eckpunkt“ der „Kult-OUR-Tal-Straße“ dar. Auf der Kult-OUR-Tal-Straße wurde bereits im Mai 2005 der „Frei-Stuhl“ ( W. Heller & L.Becker) aufgestellt. Der „Klang-stuhl“ von M. Klimkeit & M. Freichel kommt auch dorthin…

Besucher
Besucher

In Welchenhausen in der Ortsgemeinde Lützkampen befindet sich in der Nähe des Dreiländerecks Belgien-Luxemburg-Deutschland das wahrscheinlich kleinste Kunstmuseum der Welt. Seit seiner Eröffnung im
August 2002 zeigt das Museum Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland und aus den Nachbarländern.

Die Einzelausstellungen wechseln vier- bis fünfmal pro Jahr. In den Wintermonaten widmet sich das Museumsprogramm speziellen Themen zur Kultur und Geschichte unserer Region, welche »DER ISLEK« genannt wird. ( Darunter versteht man insbesondere das Gebiet beiderseits der OUR, welche – zum Teil als Grenzfluss – vom deutsch-belgischen in den deutsch-luxemburgischen Naturpark übergeht.)

DER MUSEUMSVEREIN WARTE-HALLE

Die Träger des Museums sind die Dorfgemeinschaft Welchenhausen-Lützkampen und der Verein »MUSEUM IN DER WARTE-HALLE / KultOUR-Tal / Isleker ART e.V.« Die Museumsaktivitäten in dem 35–Seelen–Dorf Welchenhausen haben bisher große Anerkennung und breite Resonanz in der Dreiländer-Region sowie bei den zahlreichen Gästen gefunden, die das touristisch reizvolle Our-Tal besuchen.

Inzwischen betraut der Museumsverein auch das »HAUS DER LANDSCHAFT UND GESCHICHTE« im knapp zwei km entfernten Mühlenort STUPBACH. Seit Herbst 2004 werden dort im ehemaligen Feuerwehr-Gerätehaus des Dorfes Ausstellungen, Dokumentationen und Materialien über Natur, Geschichte und Wanderziele präsentiert.

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

Für die kommenden Jahre plant der Museumsverein insbesondere, seine regionalgeschichtliche wie auch die Kunst-Sammlung auszubauen und zu erweitern und auch das OUR-Tal selbst mit einzubeziehen. Dort sollen Landschaft, Natur und Kunst miteinander verbunden werden beispielsweise durch Kunstinstallationen unter freiem Himmel / Workshops mit Künstlerinnen und Künstlern / Kunstaktionen für Kinder und Jugendliche / Jahrmarkt der Kreativität /…an und auf der KULT-OUR-TAL-STRASSE WELCHENHAUSEN-STUPBACH…

Wer das Programm des Museums unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen, unserem Museumsverein beizutreten. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Alle Förderbeiträge und Spenden sind steuerlich absetzbar.

 

Our-Tal soll „KultOUR-Tal“ werden
(Artikel Arzfelder Bürgerzeitung, August 2003)

Vor wenigen Jahren erst aus der Taufe gehoben, hat das Kind schon kräftig laufen gelernt. Gemeint ist das „Museum in der Wartehalle“ Welchenhausen (Ortsgemeinde Lützkampen), das aus Initiative der Dorfbewohner gegründet wurde. Nach Beratungen der Satzung hat sich ein eingetragener Verein gegründet, der die zukünftige Programmplanung in die Hand nehmen wird.

Der offizielle Name lautet „Freundeskreis des Museums in der Wartehalle Welchenhausen-Lützkampen e.V.“ Der Untertitel „KultOUR-Tal Isleker ART“ soll zusätzlich darauf aufmerksam machen, was sich der Museumsverein vorgenommen hat. Das Tal der Our soll – so hofft man – nach und nach ein Ort für Kunst- und Kulturprojekte werden. Der Bezug zur Region wird außerdem ausdrücklich hervorgehoben.

„Neben wechselnden Künstler-Ausstellungen“, so Vorstandsmitglied Bernd Kersting, „wollen wir uns weiterhin um die Dokumentation der ländlichen Geschichte im Islek kümmern.“ Deshalb wird auch
die Zusammenarbeit mit den belgischen und luxemburgischen Nachbargemeinden angestrebt.

Zur 1. Vorsitzenden wählte der junge Verein Frau Leonie Simons, die schon beim Aufbau des Welchenhausener Museums tatkräftig mitgeholfen hatte. „Erste Kontakte mit Vertretern der deutschsprachigen Gemeinschaft in Ostbelgien und Kulturbeauftragten aus Luxemburg sind geknüpft“,
so Frau Simons. „Alle finden unsere Initiative interessant.“

Welchenhausen Die zahlreichen Touristen, die zufällig an der Welchenhausener Arte-Halle vorbeiwandern, sind verblüfft über das, was ihnen in der verträumten und scheinbar abgeschiedenen Landschaft am Grenzflüsschen Our an Kunst präsentiert wird. Aber viele Besucher steuern das Mini-Museum auch gezielt an, das – aus einer Buswartehalle für Schulkinder hervorgegangen – erstaunlich viel an Ausstellungsfläche bietet. Ob es sich dabei um das „kleinste Kunst-Museum der Welt“ handelt, muss noch nachgeprüft werden. Eine weltweite Besonderheit jedenfalls ist die Tatsache, dass das Museum – von seiner Bauweise her – keine Tür hat, also 24 Stunden am Tag geöffnet ist und selbstverständlich keinen Eintritt kostet.

Für die ortsansässigen Mitgliedern im neu gegründeten Verein ist „ihr Museumsprojekt“ ein Eckstein im Bemühen um die Dorfverschönerung. Bereits zur 300-Jahr-Feier der Cornelius-Kirche
war man aktiv geworden und verfügt dort seitdem über einen wieder wunderbar restaurierten Barockaltar. Für 2005 plant man bereits ein Brücken-Jubiläum, und auf die Kunstaktivitäten im Our-Tal unter freiem Himmel sind alle sehr gespannt.

„Über den großen Anklang, den unser Museum in der Wartehalle unter den Eiflern gefunden hat“, so Frau Simons, „freuen wir uns sehr. Und natürlich freuen wir uns über alle, die Mitglied im Museumsverein werden wollen...“